Prototypen im 3D-druck entwickeln – mit dem Multi Jet Fusion

Wir haben uns bei IMF-3D bewusst für das HP Multi Jet Fusion-Verfahren entschieden, da hier sehr flexibel auf individuelle Fertigungsanfordernisse mit hohen Qualitätsansprüchen und funktionellen Möglichkeiten eingegangen werden kann.

In einem einzigen Druckvorgang können mehrere Versionen spezieller Bauteile kostengünstig gedruckt und miteinander vergleichen werden. So kann der Entwicklungsprozess bei Prototypen wesentlich beschleunigt werden.

Professioneller 3D-Druck Bei IMF-3D

Multi jet fusion 5200

Mit dem Multi Jet Fusion 5200 von HP bieten wir Ihnen nahezu grenzenlose Möglichkeiten, Ihre Fertigungsprozesse zu optimieren. Denn dank innovativer Technologie lassen sich mit dem Drucker in kürzester Zeit vielfältige Bauteile, Formen und Formate realisieren – als Prototypen oder in Kleinserie.

Qualität

Beim Mutli Jet Fusion-Verfahren werden die Formen entlang aller Achsen homogen verschmolzen. Das garantiert weitestgehend isotrop gefertigte Bauteile.

Beständigkeit

Polyamid ist besonders beständig gegen verschiedenste Umwelteinflüsse und eine Vielzahl von chemischen Stoffen.

Auflösung

Mit über 20000 feinsten Druckdüsen wird mit dem Drucker eine Auflösung von 1200 dpi erreicht. Und das bei einer Schichtdicke von nur 0,08 mm. Kein anderes Additives Druckverfahren kann hier mithalten.

Planung

Jedes Teil wird bei konstanter Druckzeit vorhersehbar gefertigt – in einem bis zu 10-fach schnellerem Tempo im Vergleich zum Selektiven Laserintern.

Lernen Sie die Möglichkeiten des Multi Jet Fusion im Video kennen.

Fertigungsbeispiele für den Multi Jet Fusion

Designgüter
Automotive
Additive Fertigung von Kleinserien und Ersatzteilen bei IMF-3D
Ersatzteile & Kleinserien
Elektronik
Maschinenbau

Wie funktioniert das Multi Jet Fusion-Verfahren?

Der Druckprozess beim Multi Jet Fusion teilt sich im wesentlichen auf zwei Stationen und Abläufe auf. In der Processing Station wird die Build Unit mit dem gewünschten Material befüllt. Danach wird sie in die Printing Station übertragen und der Druck beginnt.

Der Vorgang ähnelt stark vereinfacht dem gewohnten Papierdruck: Auf die gesamte Arbeitsfläche wird  eine dünne Schicht des Pulverkunststoffs aufgetragen. Ein Druckschlitten sprüht eine  wärmeleitende Flüssigkeit (‚Fusing Agent‘) auf, die danach mit einem Infarotlicht bestrahlt  wird und wodurch das Material verschmilzt.


Um die verschmolzenen Flächen wird der sog. Detailing Agent aufgetragen, der nach der Hitzebelichtung  für scharfe Konturen sorgt. Schicht für Schicht wird so das Bauteil additiv zusammengesetzt.

Ist der Druckvorgang beendet, kühlt die Build Unit ab. Zum Abschluss wird das überschüssige Pulvermaterial abgesaugt und das Bauteil gereinigt. Danach kann es sofort nachgearbeitet und veredelt werden.

Hochwertige Kunststoffe im 3D-Druck

Funktionale Materialien

Die verfügbaren Materialien beim Multi Jet Fusion erweitern die Möglichkeiten im 3D-Druck. Die Kunststoffe bestechen durch robuste, hochdichte und funktionale Eigenschaften.

Polyamid (PA12)

Materialeigenschaften, wie man sie sonst nur vom Spritzguss kennt – aus PA 12 lassen sich komplexe und filigrane Formen herstellen, welche gleichzeitig verblüffend stabil sind.

Mit dem HP Multi Jet Fusion-Verfahren verarbeiten wir PA 12 besonders effizient, auch in größeren Stückzahlen.

Polyamid 12 Glass Beads (PA12 GB)

Grundsätzlich vergleichbar mit PA 12, ermöglicht PA 12 GB durch den Zusatz mikroskopisch kleiner Glasperlen eine höhere Steifigkeit der gedruckten Teile.

Polyamid 12 durchgefärbt (CB PA12)

Strapazierfähige und hochwertige Bauteile in Spritzgussqualität – und darüber hinaus noch hochaufgelöst vollfarbig und detailliert. Hervorragende Materialeigenschaften und gestalterische Freiheit vereint – ideal für Anschauungsmodelle, Prototyping und Industrieanwendungen.

Polypropylen (PP)

Die neueste Materialentwicklung auf dem Gebiet des Multi Jet Fusion-Verfahrens: Polypropylen zeichnet sich u.a. durch seine geringen Materialkosten und die bestechende Ähnlichkeit zum Spritzguss aus und eignet sich daher besonders zur nachhaltigen Herstellung großer Stückzahlen.

Thermoplastisches Polyurethan (TPU)

Mit TPU und den HP Multi Jet Fusion-Anlagen haben Sie endlich die Möglichkeit, auch elastische Bauteile in einem thermoplastischen Verfahren schnell und effizient herstellen zu lassen. Mit einer Shore-Härte von 90 A lassen sich flexible Formteile wie Schläuche, Dichtungen und Manschetten herstellen.

Antworten auf wichtige Fragen über den 3D-Druck mit dem Multi Jet Fusion

Muss ich eine Konstruktion / einen Datensatz haben?

Sie haben eine Idee, aber noch kein fertiges 3D-Modell? Kein Problem. Wir unterstützen Sie gerne bei der konstruktiven Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Vorstellungen. Sprechen Sie uns einfach an und profitieren Sie vom Know-how und der Erfahrung unseres Konstruktionsteams.

Warum Bauteile mit dem Multi Jet Fusion 5200 fertigen

Mit dem MJF 5200 können erstmals Bauteile in Kleinserie additiv gefertigt werden, deren Stückkosten mit Spritzgussbauteilen konkurrieren können. Dadurch kann in vielen Fällen auf die kostspielige Herstellung komplizierter Spritzgusswerkzeuge verzichtet werden.

Aber auch bei der Herstellung von Einzelteilen und Prototypen bietet der MJF 5200 mit neuester Parameterüberwachung und höchster Effizienz Vorteile gegenüber allen bisher da gewesenen Anlagen.

Wie groß kann das Bauteil sein?

Der Bauraum des HP Multi Jet Fusion 5200 misst 380 × 284 × 380 mm. Das bedeutet, jedes zu druckende Teil muss innerhalb eines Quaders dieser Größe Platz finden. Es empfiehlt sich jedoch, noch etwas Spielraum zu lassen, damit das Teil für ein optimales Druckergebnis entsprechend ausgerichtet platziert werden kann.


Auf Anfrage ist es aber auch möglich, durch verschiedene Verbindungstechniken größere Bauteile zu realisieren.

Wie exakt werden die gedruckten Teile im Vergleich zu den Konstruktionsdaten?

In der Regel sind bei Bauteilen bis zu einer Größe von 100 mm maximale Abweichungen von ± 0,2 mm zu erwarten.

Bei größeren Abmessungen wird eine Toleranz von 0,2% angegeben. Wie maßhaltig das Ergebnis schlussendlich ist, hängt stark von der Form und Materialverteilung innerhalb des Werkstücks ab. Gerne nehmen wir eine taktile Vermessung ihres Bauteils auf der Koordinatenmessmaschine vor und stellen Ihnen ein Messprotokoll aus. Dazu steht uns durch unsere interne CNC-Fräsabteilung die Möglichkeit zur Verfügung, die Bauteile nachzubearbeiten und so noch genauere Fertigungsergebnisse zu erzielen.

Wie beständig bzw. stabil ist der Kunststoff Polyamid PA12

Polyamid PA12 ist beständig gegen eine Vielzahl im technischen Bereich verwendeter Substanzen wie Fette/Öle, Ottokraftstoff, Bremsflüssigkeit DOT 3, diverse Kohlenwasserstoffe und Laugen. Die mechanische Belastbarkeit des Materials ist nicht von der Beanspruchungsrichtung anhängig (isotropes Gefüge). Die Stabilität wird daher maßgeblich durch die Wandstärke und Versteifungsrippen im Bauteil beeinflusst.

10 Gründe, um Prototypen im 3D-Druck mit dem Multi Jet Fusion zu entwickeln

Stärken des Kunststoff-Materials

  • SEHR GUTE CHEMISCHE BESTÄNDIGKEIT GGÜ. ÖLEN, FETTEN, UVM.
  • FORMSTABIL AUCH BEI HOHEN TEMPERATUREN
  • LICHT- UND WETTERFESTIGKEIT SOWIE WASSERDICHTIGKEIT
  • GROSSE AUSWAHL AN NACHBEARBEITUNGSMÖGLICHKEITEN
  • KOSTENGÜNSTIGER ROHSTOFF

Stärken des MUlti Jet Fusion

  • BAUTEILE HÖCHSTER QUALITÄT UND BESTÄNDIGKEIT
  • PLANBARE, ZUVERLÄSSIGE BAUTEILFERTIGUNG
  • PRÄZISE MASSGENAUIGKEIT UND HOHE DETAILAUFLÖSUNG
  • KOMPLEXE MECHANISCHE ELEMENTE UMSETZBAR
  • der große Bauraum
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Was passiert nach dem 3D-Druck?