Fragen & Antworten zur additiven Fertigung mit dem HP Multijet 5200

Wir haben Ihnen an dieser Stelle eine Auswahl an Fragen und Antworten zur additiven Fertigung zusammengestellt. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

  • 1. Wie kann ich Sie kontaktieren?

    Über unser Formular "Angebot erhalten" können Sie ganz einfach und bequem Kontakt mit uns aufnehmen und uns schildern, was genau Sie benötigen. Über unser Formular werden sie ganz einfach Schritt für Schritt durch die Anfrage geführt.

  • 2. Was passiert nach meiner Anfrage?

    Wir prüfen Ihre Angaben bzw. 3D-Daten und erstellen auf Basis derer ein unverbindliches Angebot für Sie. Sollten dabei noch Fragen offenbleiben, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung, um alle Details zu besprechen.

  • 3. Muss ich eine Konstruktion / einen Datensatz haben?

    Sie haben eine Idee, aber noch kein fertiges 3D-Modell?  Kein Problem. Wir unterstützen Sie gerne bei der konstruktiven Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Vorstellungen. Sprechen Sie uns einfach an und profitieren Sie vom Know-how und der Erfahrung unseres Konstruktionsteams.

  • 4. Wie groß kann das zu druckende Bauteil sein?

    Der Bauraum des HP Multi Jet Fusion 5200 misst 380 × 284 × 380 mm. Das bedeutet, jedes zu druckende Teil muss innerhalb eines Quaders dieser Größe Platz finden. Es empfiehlt sich jedoch, noch etwas Spielraum zu lassen, damit das Teil für ein optimales Druckergebnis entsprechend ausgerichtet platziert werden kann.

    Auf Anfrage ist es aber auch möglich, durch verschiedene Verbindungstechniken größere Bauteile zu realisieren.

  • 5. Wie schnell wird meine Anfrage bearbeitet?

    In der Regel werden Anfragen innerhalb von 1-2 Werktagen bearbeitet. Sonderregelungen sind jedoch möglich.

  • 6. Welche Dateiformate werden unterstützt?

    Wir unterstützen gängige 3D-Datenaustauschformate wie STEP, STL sowie Native Daten von Siemens NX und Catia V5. Sollten Sie über ein abweichendes Dateiformat verfügen, sprechen Sie uns an. Sofern mit unseren Schnittstellen möglich, übernehmen wir gerne die Konvertierung für Sie.

  • 7. Wie beständig bzw. stabil ist das Material PA12?

    Polyamid 12 ist beständig gegen eine Vielzahl im technischen Bereich verwendeter Substanzen wie Fette/Öle, Ottokraftstoff, Bremsflüssigkeit DOT 3, diverse Kohlenwasserstoffe und Laugen. Die mechanische Belastbarkeit des Materials ist nicht von der Beanspruchungsrichtung anhängig (isotropes Gefüge). Die Stabilität wird daher maßgeblich durch die Wandstärke und Versteifungsrippen im Bauteil beeinflusst.

  • 8. Wie genau werden die gedruckten Teile?

    In der Regel sind bei Bauteilen bis zu einer Größe von 100mm maximale Abweichungen von ±0,2mm zu erwarten.

    Bei größeren Abmessungen wird eine Toleranz von 0,2% angegeben. Wie maßhaltig das Ergebnis schlussendlich ist, hängt stark von der Form und Materialverteilung innerhalb des Werkstücks ab. Gerne nehmen wir eine taktile Vermessung ihres Bauteils auf der Koordinatenmessmaschine vor und stellen Ihnen ein Messprotokoll aus. Sprechen Sie uns an!

  • 9. Ist mein Bauteil druckbar?

    Wir überprüfen jeden Datensatz vor der Erstellung eines Angebots. Sollten unsererseits Bedenken bzgl. der Herstellbarkeit bestehen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

  • 10. Welche Optionen zur Nachbehandlung gibt es?

    Wir bieten folgende Nachbearbeitungsmöglichkeiten an:

    • Glasperlstrahlen (Standard)
    • Gleitschleifen (Kleinteile)
    • Tauchbadfärben (Farbe: Schwarz)
    • Lackieren in div. RAL-Farben
    • spanende Nachbearbeitung für Bereiche mit besonderen Ansprüchen an die Maßhaltigkeit
    • Montagearbeiten (Einsatz von Hülsen, Gewindebuchsen, etc.)

    Sie haben besondere Ansprüche an die Bauteiloberfläche? Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot für ein spezielles Oberflächenfinish oder für Sonderbeschichtungen wie z.B. Metallbedampfen durch eine unserer Partnerfirmen.

  • 11. Wie genau funktioniert das Druckverfahren?

    Pulverförmiges PA12 wird schichtweise aufgetragen und in den gewünschten Bereichen mit einer Flüssigkeit („Fusing-Agent“) durchsetzt. Jede einzelne Schicht wird belichtet, um die mit dem Fusing-Agent durchsetzten Bereiche zu verfestigen. Nach dem Druck wird das umgebende Pulver entfernt und die Bauteile gereinigt.

    Ein Video zur genaueren Erklärung finden Sie hier.

    Im Vergleich zum Selektiven Lasersintern (SLS) wird hierbei ein Gefüge mit höherer Dichte und Festigkeit erzielt, da die Materialstruktur nicht wie beim Sintern porös ist, sondern das Pulver durch den Agent vollständig und undurchlässig „verschmolzen“ wird.

  • 12. Warum Bauteile mit dem HP Multi Jet Fusion 5200 fertigen?

    Mit dem MJF 5200 können erstmals Bauteile in Kleinserie additiv gefertigt werden, deren Stückkosten mit Spritzgussbauteilen konkurrieren können. Dadurch kann in vielen Fällen auf die kostspielige Herstellung komplizierter Spritzgusswerkzeuge verzichtet werden.

    Aber auch bei der Herstellung von Einzelteilen und Prototypen bietet der MJF 5200 mit neuester Parameterüberwachung und höchster Effizienz Vorteile gegenüber allen bisher da gewesenen Anlagen.